Gedikom - Gesundheit intelligent koordinieren
19.10.2011

Auf die Nummer kommt es an

Ab März 2012 wird die Vermittlung des ärztlichen Bereitschaftsdienstes für Hilfesuchende im gesamten Bundesgebiet einfacher: Mit der neuen, einheitlichen Rufnummer 116 117. Das Bayreuther Unternehmen Gedikom GmbH übernimmt dabei die telefonische Betreuung.


Bayreuth
– Die Gedikom GmbH mit Sitz in Bayreuth hatte im Juli den Zuschlag für das europaweit ausgeschriebene Verfahren zur telefonischen Betreuung der neuen Bereitschaftsdienst-Rufnummer 116 117 erhalten. Damit laufen deutschlandweite Anrufe von Patienten in „nicht lebensbedrohlichen Notlagen“ ab März 2012 bei dem Bayreuther Unternehmen ein, das auf Kommunikationsdienstleistungen für das Gesundheitswesen spezialisiert ist. Gemeinsam mit einem Partnerunternehmen in Halle kann so ein Beitrag für die Sicherstellung der ambulanten ärztlichen Versorgung im Bundesgebiet geleistet werden.
„Dass wir als oberfränkisches Service-Center den Zuschlag für die Betreuung der neuen 116 117-Rufnummer erhalten haben, zeigt uns vor allem eines: Wir werden durch die zuverlässige und medizinisch hochwertige Beratung, die unsere Mitarbeiter am Telefon leisten, vom Markt als Qualitätsführer wahrgenommen“, sagt Christian Hess, Geschäftsführer von Gedikom. „Das macht uns sehr stolz.“

Erster in Europa

Deutschland wird das erste europäische Land sein, das die europaweit gültige Rufnummer an den Start bringt. Die 116 117 wird kostenlos aus dem Mobil- und dem Festnetz erreichbar sein. „In lebensbedrohlichen Notfällen sollten die Bürger aber auch zukünftig die geltende Notrufnummern 112 wählen“, hält Hess fest.
Die Vorarbeiten für die Umsetzung der neuen Bereitsaftsdienst-Nummern sind bei der Bayreuther Gedikom GmbH bereits in vollem Gange. „In 2012 erwarten wir alleine hier bei uns rund 500.000 Anrufe, die über die 116 117 eingehen werden“, blickt Firmenchef Hess in die nahe Zukunft. Bis 2014, so die weitere Prognose, wird mit rund zwei Millionen Bereitschaftsdienst-Anrufen zu rechnen sein.

Mitarbeiter gesucht

Der Ausbau um weiter 40 Computer-Arbeitsplätze wurde bei der Gedikom gerade abgeschlossen. Insofern stehen derzeit insgesamt 120 Arbeitsplätze für die neue Aufgabe zur Verfügung, die rund um die Uhr besetzt werden können. Und auch die Akquise neuer, medizinisch fundiert ausgebildeter Mitarbeiter für das Service-Center wurde gestartet. „Wir sind uns jetzt schon sicher, dass das Anrufaufkommen bereits im nächsten Jahr die Schaffung weiterer Personalstellen mit sich bringen wird“, äußerte Christian Hess und fährt fort: „Perspektivisch liegen wir in den kommenden Jahren dann wohl bei bis zu 60 neuen Arbeitsplätzen, die unser neuer Auftrag für Bayreuth und die Region bringen wird.“
Die Gedikom GmbH mit Firmensitz in Bayreuth ist seit 2006 als hundertprozentige Tochter der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) als Service-Center für Dienstleistungen im Gesundheitswesen tätig. Das Unternehmen zeichnet sich nicht nur für die Vermittlung des ärztlichen Bereitschaftsdienstes in Bayern und des Apothekennotdienstes verantwortlich aus, sondern über nimmt auch telefonische Dienstleistungen für Ärzte, Krankenhäuser und Krankenkassen.
Für die Betreuung der neuen 116 117-Rufnummer des deutschlandweiten ärztlichen Bereitschaftsdienstes sucht die Gedikom GmbH zusätzlich zu den derzeit rund 150 Mitarbeitern noch 30 weitere Service-Center-Agenten. Die Stellen, die in Teilzeit und auf 400-Euro-Basis besetzt werden, erfordern eine Ausbildung in einem medizinischen Assistenzberuf. Weitere Infos zu den offenen Jobs sowie das Online-Bewerbungsformular gibt es unter www.gedikom.de/Karriere.

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Das Team rund um Gedikom-Geschäftsführer Christian Hess und Susanne Sperlich, kaufmännische Leitung, hat den Zuschlag erhalten: Die Anrufe der neuen 116 117-Nummer für den ärztlichen Bereitschaftsdienst laufen ab März 2012 auch bei dem Bayreuther Unternehmen auf.